Profi Tipps Vorgestellte Partner

Low Carb: Das steckt hinter dem Ernährungstrend

 

Low Carb-Diäten sind momentan in aller Munde. Durch eine kohlenhydratarme Ernährung soll man einfach und schnell abnehmen können. In kürzester Zeit Pfunde purzeln lassen, ohne hungern zu müssen? Für Personal Trainer Torsten Muhlack klingt das zu schön, um wahr zu sein. Er nimmt den Ernährungstrend kritisch unter die Lupe und zeigt Ihnen, was gute von schlechten Kohlenhydrate unterscheidet.

Was ist Low Carb?

Bei einer Low Carb-Diät verzichtet man in seiner Ernährung größtenteils oder komplett auf Kohlenhydrate. Denn Kohlenhydrate werden von Vertretern dieser Ernährungstheorie als das Hauptproblem von Gewichtszunahme angesehen. Ernährt man sich Low Carb, darf man täglich 20-50g oder 50-150g Kohlenhydrate zu sich nehmen. Als Ausgleich isst man mehr Eiweiß und Fett.

 

Welche Low Carb Diäten gibt es?

Alle Low Carb Diäten haben eines gemeinsam: Die Reduktion der Kohlenhydrate steht im Mittelpunkt, allerdings variieren sie in ihrem Gesamtkonzept stark.

Logi-Methode
Wer sich nach der Logi-Methode ernährt, bewirkt damit einen sinkenden Blutzucker- und Insulinspiegel. Bei dieser Methode nimmt man eine geringe Anzahl an Kohlenhydrate, dafür aber viel Fett zu sich. Kohlenhydrate, welche einen niedrigen glykämischen Index vorweisen, darunter Hülsenfrüchte, Gemüse oder Salate, darf man zu sich nehmen. Um alle anderen sollte man einen weiten Bogen machen.

Atkins
Die strikteste aller Low Carb-Diäten ist die Atkins-Diät. Sie ist in 4 Phasen unterteilt. Man darf in der strengsten Phase maximal 20g Kohlenhydrate am Tag zu sich nehmen. Das entspricht etwa einem kleinen Pfannkuchen.

South-Beach
Die South-Beach-Diät ist eine etwas “seichtere” Version der Atkins-Diät. Drei Mahlzeiten und zwei Snacks täglich sind dabei erlaubt. Sie besteht aus 3 Phasen, wohingegen in der ersten Phase praktisch keine Kohlenhydrate konsumiert werden dürfen. Man darf in den darauf folgenden Phasen kleine Mengen Kohlenhydrate mit einem niedrigen glykämischen Index zu sich nehmen. Der glykämische Index bestimmt die Wirkung eines kohlenhydrathaltigen Lebensmittels auf den Blutzuckerspiegel.

Was man bei Low Carb essen darf und was nicht

Bei dieser Ernährungsform verzichtet man auf alle Lebensmittel mit einem hohen Kohlenhydratanteil. Stattdessen sorgen gesunde Fette und Proteine für ein Sättigungsgefühl.

Diese Nahrungsmittel darf man konsumieren:

  • Meeresfrüchte, Fleisch, Fisch,
  • Käse und Milch
  • Eier (Eiweißbrot)
  • Nüsse, Sojaprodukte
  • pflanzliche Öle, Butter
  • Salat, Gemüse

Auf diese Nahrungsmittel muss verzichtet werden:

  • Alkohol
  • Honig, Zucker, Säfte
  • Brot, Kartoffeln, Haferflocken, Nudeln, Reis

Wirkt Low Carb?

Wer weniger Kohlenhydrate zu sich nimmt, senkt damit seinen Blutzuckerspiegel und vermindert die Insulinausschüttung, das besagt zumindest die Theorie. Der Körper muss dann auf seine Fettreserven zurückgreifen und man verliert an Gewicht. Ganz so einfach ist es leider nicht. Hauptsächlich nimmt man bei einer Low Carb Diät anfänglich ab, weil man in der Anfangsphase vermehrt Wasser verliert. Mit einer dauerhaften Gewichtsreduktion kann man jedoch oft nicht rechnen.

Folgen des Kohlenhydratmangels

  1. Kohlenhydrate lassen sich nur begrenzt durch Protein austauschen. Wenn dem Körper zu viel Protein zugeführt wird, kann er den Überschuss nicht verwerten und wandelt ihn in Glukose um. So überschreitet man vielleicht sogar unbewusst seine täglich erlaubte Kohlenhydratvorgabe und die Fettverbrennung setzt nicht wie gewünscht ein.
  2. Der übermäßige Verzehr von Schweineschmalz und fettigem Fleisch wirkt auf Dauer schädigend auf Gesundheit und Arterien.
  3. Anfänglich leert der Körper durch das niedrige Kohlenhydratlevel seinen Glykogenspeicher (Kohlenhydratspeicher) aus Muskeln und Leber. Das kann schlapp und müde machen.
  4. Der Körper empfindet durch den Entzug der Kohlenhydrate eine Art drohende Hungersnot und stellt auf Sparprogramm um. Er verbrennt bestehende Fettreserven, um wichtige Organe mit Energie zu versorgen.

Die Alternative: gute statt schlechte Kohlenhydrate

Statt bei der Ernährungsumstellung auf Kohlenhydrate zu verzichten, rate ich Ihnen dazu,  auf die richtige Auswahl der Kohlenhydrate zu achten. Kohlenhydrate sind in vielen gesunden Lebensmitteln enthalten. Sie sind eine Quelle für wichtige Nährstoffe und Vitamine. Zusätzlich sind sie wichtig, um die Verdauung in Schwung zu bringen und sie kurbeln den Muskelaufbau an.

Schlechte Kohlenhydrate findet man in Nahrungsmitteln mit einem hohen Zucker- und Weizenanteil, wie in Cornflakes, Chips und Honig. Durch diese Lebensmittel steigt und sinkt der Blutzuckerspiegel sehr schnell. Gute Kohlenhydrate findet man hingegen in Nüssen und Gemüse, wie Spinat. Diese werden vom Körper langsamer verarbeitet, so sinkt der Blutzuckerspiegel langsamer.

Achten Sie darauf, dass Sie mehr gute als schlechte Kohlenhydrate zu sich nehmen. Damit sorgen Sie dafür, dass ihrem Körper alles, für eine langfristige Gewichtsreduktion, zur Verfügung steht.

 

Für Personal Trainer und Ernährungsberater Torsten Muhlack, ist die Fitness und Gesundheit seiner Kunden oberste Priorität. Er erarbeitet gemeinsam mit seinen Kunden, ein persönlich auf sie zugeschnittenes Programm und hilft ihnen dabei, ihre Ziele zu erreichen. Nicht zuletzt wegen seiner über 21 Jahren Berufserfahrung, findet er für die unterschiedlichsten Kundentypen, ein passendes Sportprogramm.

Dienstleisterprofil Torsten Muhlack

Ähnliche Beiträge

Finden Sie uns auf…

Über askCharlie

Sie brauchen Unterstützung bei einem Projekt? Kein Problem – askCharlie liefert Ihnen individuell zugeschnittene Angebote von Dienstleistern in Ihrer Nähe. Egal, ob Fotograf, Personal Trainer, Caterer, DJ, Musiklehrer und vieles mehr – Sie können sich auf unsere Partner verlassen.

Ihre Geschichte…

Sie konnten dank askCharlie Ihr Wunschprojekt umsetzen? Dann erzählen Sie uns Ihre Geschichte mit unserem Erlebnisbericht.