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Was Sie bei der Buchung eines Eventfotografen beachten sollten

Frederik Böttcher

 

Vor einer Veranstaltung haben Sie viel zu tun: Es gilt, Location, Caterer, Stylist, Fotograf und Co. zu buchen. Man möchte hier mit Profis zusammenarbeiten. Auch was das Fotoshooting angeht, will man Vertrauen in den Fotografen haben, dass er Meister seines Faches ist. Eventfotograf und Hochzeitsfotograf Frederik Böttcher gibt Ihnen Tipps, wie Sie im Vorfeld alle wichtigen Fragen klären, damit Sie am Ende schöne Bilder in den Händen halten.

 

1. Persönliches Gespräch suchen

Suchen Sie vor der Buchung unbedingt das persönliche Gespräch mit dem Fotografen. Es ist wichtig, dass die Chemie stimmt – schließlich soll dieser eine Verbindung zu den Gästen herstellen können und so für eine lockere Atmosphäre sorgen.

Achten Sie darauf, dass der Fotograf offen ist und auf die Gäste zugehen kann, denn wenn es gilt, das perfekte Gruppenfoto zu schießen, muss er klare Ansagen machen und die Gäste positionieren können. Dabei sollte er sich selbst nicht zu wichtig nehmen oder sich gar in den Vordergrund drängen, da der Gastgeber und seine Gäste im Mittelpunkt stehen sollten.

 

2. Auf transparente Preise achten

Achten Sie darauf, dass Sie vor dem Event alle eventuell anfallenden Kosten im Blick haben. Fragen Sie, wie viele und in welcher Form die Bilder zur Verfügung gestellt werden und wie viel zusätzliche Abzüge kosten würden. Ist das Wasserzeichen des Fotografen auf den Bildern? Werden diese bearbeitet? Welche Auflösung haben sie? So vermeiden Sie unerwartete Kosten nach dem Event und die Bilder werden Ihren Vorstellungen entsprechen.

 

3. Nach Backup-Strategie erkundigen

Viele Kamerahersteller geben an, dass ihre Geräte eine Lebensdauer von soundsovielen Fotos haben – danach geht nichts mehr. Gleiches gilt für Speicherkarten, Festplatten und Co. Daher die drei Grundlagen der Datensicherheit, die ein guter Fotograf anbieten sollte:

 

1. Backup-Kamera(s):

Nicht nur können durch mehrere Kameras vielfältigere Bilder geschossen werden, sondern eine zweite oder dritte Kamera sorgt dafür, dass Sie auch noch Bilder von Dinner, Party und Co. haben – selbst wenn eine nach dem Sektempfang den Geist aufgeben sollte.

2. Verwenden von 2 Speicherkarten:

Profikameras bieten in der Regel die Möglichkeit, die Bilder auf zwei Speicherkarten zugleich schreiben zu lassen. So sind die Bilder immer noch auf einer Karte gespeichert, selbst wenn die andere kaputt gehen sollte. Günstigere Kameras bieten diese Option nicht.

3. Sichern der Daten auf mehreren Festplatten:

Nach dem Event sollten die Daten mehrfach abgespeichert werden, da es auch hier zu einem technischen Defekt, Diebstahl und Datenverlust kommen kann. Dies bedeutet, dass die Bilder auf mehreren Festplatten gesichert und diese an verschiedenen Orten aufbewahrt werden sollten, um sie gegen Diebstahl und Zerstörung zu sichern.

4. Fotos im RAW statt JPEG Format machen lassen

Der Fotograf kann die Bilder entweder im RAW oder JPEG Format aufnehmen. Anfänger scheuen sich oft vor Ersterem, da die Dateien größer sind und die Bilder mit speziellen Programmen bearbeitet werden müssen. Dafür geht dies jedoch im RAW Format viel besser, denn so können beispielsweise kleine Fehler bei der Belichtung oder dem Weißabgleich im Nachhinein ohne Probleme korrigiert werden, was beim JPEG Format kaum möglich ist.

5. Über die Kommunikation nach der Veranstaltung abstimmen

Immer wieder höre ich von erschütterten Paaren, die einen Fotografen aus dem erweiterten Freundeskreis gebucht haben, der nach der Hochzeit wie vom Erdboden verschluckt war. Auf Mails und Anrufe wird nicht reagiert. Meist handelt es sich hier nicht um einen gewieften Betrüger, sondern einen überforderten Hobbyfotografen. Dieser hat womöglich während des Events festgestellt, dass es nicht so leicht ist wie gedacht und die Scham vor den schlechten Bildern treibt ihn dazu, sich vor Ihnen zu verstecken, in der Hoffnung, dass das Problem von selbst verschwindet. Klären Sie, bis zu welchem Zeitpunkt Sie Ihre Bilder erhalten und in welcher Form. Bleiben Sie in Kontakt mit Ihrem Fotografen und haken Sie ruhig noch einmal nach.

Daher mein Tipp: Nehmen sie lieber etwas mehr Geld in die Hand und investieren Sie in einen Profi. Nicht nur werden die Bilder qualitativ hochwertiger, sondern Sie können sich sicher sein, dass die genannten Punkte nicht zutreffen werden. Andernfalls: Scheuen Sie sich nicht, die richtigen Fragen zu stellen – dann wird ihr Event Ihnen auch in hochauflösender Erinnerung bleiben!

Fotograf Frederik Böttcher ist seit über 4 Jahren mit seinen verschiedenen Kameras unterwegs, damit seine Kunden am Ende auch wirklich wunderschöne Bilder vom Profi in den Händen halten. Ob Hochzeit, Fashionshooting oder große und kleine Events – Sympathie, Details und Natürlichkeit sind ihm ein besonderes Anliegen.

 

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